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Allgemeine Informationen zur ARGE Baden-Württemberg

Neckarhafen Plochingen GmbH
Am Rheinkai 10
73207 Plochingen

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Neues aus den Häfen

Containerumschlag kommt nach Heilbronn

Presseauskunft der Stadt Heilbronn zum Bau des geplanten Terminals mit einem Planausschnitt für den 1. Bauabschnitt

Verlängerung der Neckarschleusen

Pressemitteilung B 25/06 Berlin, 27.10.2006 Karin Roth: „Erfolg für den Neckar.“ Investitionen von 150 Mio. Euro für Verlängerung der Neckarschleusen bis Plochingen notwendig. Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium und Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Esslingen konnte eine erfreuliche Nachricht verkünden: „Die Verlängerung der Neckarschleusen bis Plochingen auf eine Länge von 135 Meter ist in den Investitionsrahmenplan des Bundes für 2006 bis 2010 aufgenommen worden.“ Der Bund geht von einem Investitionsbedarf für das Gesamtprojekt von 150 Mio. Euro aus. „Die Verlängerung der Neckarschleusen ist für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in unserer Region von hoher Wichtigkeit. Zukünftig können moderne Binnenschiffe den Neckar befahren“, macht Karin Roth deutlich. „Die Berücksichtigung dieses wichtigen Projekts des Wahlkreises im Investitionsrahmenplan hat der Bund die Grundlage für die Planung und Realisierung der Bundeswasserstraße Neckar gelegt. Jetzt ist das Land Baden-Württemberg am Zug, das sich an der Finanzierung beteiligen muss“, erläutert Karin Roth. Mit dem Ziel, die Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Wirtschaftsstandort weiter zu verbessern, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen „Investitionsrahmenplan von 2006 bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP)“ vorgelegt. Die bisherige Fünfjahresplanung mit gesonderten Plänen für Schiene und Straße wird zu einem Verkehrsträger übergreifenden Investitionsrahmenplan für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes 2006 bis 2010 weiterentwickelt. Auf Basis des festzulegenden Finanzierungsrahmens sind in dem Investitionsrahmenplan die Schwerpunkte für Investitionen für den Neubau und die Erweiterung der Bundesfernstraßen festgelegt. ' Karin Roth Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Mitglied des Deutschen Bundestages Abgeordnete im Wahlkreis Esslingen Pressemitteilung

Verkehrsmittel Binnenschiff - Neckarschleusen

Das Binnenschiff als wirtschaftliches, schnelles und die Umwelt schonendes Verkehrsmittel Neckarschleusen werden ausgebaut / Auf dem Wasser noch jede Menge Kapazitäten frei Die Schleusen auf dem Neckar werden ausgebaut. Jeweils eine der beiden Schleusenkammern wird so verlängert, dass das auf dem Rhein mehr und mehr kleinere Einheiten verdrängende 135-Meter-Schiff die Häfen in Heilbronn, Stuttgart und Plochingen geschleust werden kann. Dies erklärte kürzlich die Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Karin Roth, in einer Pressemitteilung. Die Verlängerung der Neckarschleusen bis Plochingen sei in den Investitionsrahmenplan des Bundes für 2006 bis 2010 aufgenommen worden, berichtet die SPD-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Esslingen. Der Bund geht von einem Investitionsbedarf für das Gesamtprojekt von 150 Mio. Euro aus. „Die Verlängerung der Neckarschleusen ist für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in unserer Region von hoher Wichtigkeit. Zukünftig können moderne Binnenschiffe den Neckar befahren“, macht Karin Roth deutlich. Die Wirtschaft verlangt heute mehr und mehr, „just in time“ mit Rohmaterialen, Halbfertig- und Vorprodukten beliefert zu werden. Die erste, verständliche Reaktion, sowohl bei Außenstehenden als auch bei Transportdisponenten, ist dann: „Das kann nur der LKW schaffen.“ Beim zweiten Überlegen aber denken die Fachleute dann daran, dass der Straßenbau dem wachsenden Transportaufkommen nicht folgen kann - niemals folgen können wird. Es müssen andere Transportmittel her. Aber ist die Bahn die richtige Wahl? Spätestens bei einem dritten Überlegen kommt eine weitere Alternative zum tragen, das Binnenschiff. Als Massentransportmittel für Schüttgüter ist es längst bekannt und wird von der transportierenden Wirtschaft dort intensiv genutzt, wo dies möglich ist, wo es also Anschluss an das Wasserstraßennetz gibt. Daher verzeichnet vor allem der Rhein, aber auch seine Nebenflüsse tendenziell steigendes Güteraufkommen, auch wenn aktuelle Zahlen zum Teil eine andere Sprache zu sprechen scheinen. Das Binnenschiff ist ein schnelles Transportmittel mit Fahr- und Ankunftszeiten, die bis auf die Stunde genau vorhergesagt werden können. So braucht ein Binnenschiff, das von den belgischen und niederländischen Nordseehäfen an den Oberrhein oder Neckar kommt, etwa zwei bis drei Tage und kann es so locker mit einem Eisenbahnwaggon aufnehmen. Der LKW braucht vermeintlich etwas weniger Zeit. Aber auf die Fahrzeiten kann man sich bei wachsendem Straßenverkehr und damit immer näher kommendem Verkehrsinfarkt immer weniger verlassen. Der Wirtschaft ist es aber nicht wichtig, die Güter möglichst schnell angeliefert zu bekommen, sondern pünktlich. Das kann das Binnenschiff, dort wo es verkehren kann besser leisten. Und das bei zugleich sehr umweltfreundlichem Transport (siehe hierzu auch das Vierteljahres-Bulletin 3/06 der ARGE Baden-Württemberg). Der LKW dagegen ist und bleibt das Verkehrsmittel, das dafür sorgt, dass die Güter in der Fläche fein verteilt werden. Und diese Funktion will ihm auch niemand streitig machen.

Überblick über die Schiffsumschläge

Der größte und umschlagsträchtigste Hafen in Baden-Württemberg ist der Staatliche Rhein-Neckar-Hafen Mannheim. Er zählt auch im Reigen der Binnenhäfen in ganz Deutschland zur absoluten Spitzengruppe. In der ersten Zeit der Kleinwasser-Phase hatte es in Mannheim, so ausgesehen, als ob dieser Hafen von den Auswirkungen verschont bliebe. Mittlerweile aber ist auch Mannheim vom historischen Niedrigwasser eingeholt. Der Umschlag ist im 3. Quartal 2006 dort um 300 000 Tonnen zurückgegangen und liegt noch bei 1,9 Millionen Tonnen. Der Gesamtumschlag seit Jahresbeginn hat sich von 6,3 Millionen Tonnen auf sechs Millionen reduziert. Die Nummer zwei in Baden-Württemberg sind die Rheinhäfen Karlsruhe. Bei diesen beiden Häfen kommt die Tatsache zum Tragen, dass die Häfen neue Geschäftsfelder erschließen. Mit den bis zum 3. Quartal erreichten 6,2 Millionen Tonnen Umschlag sind sie beinahe am Gesamtumschlag des Jahres 2005 von 6,5 Millionen Tonnen angelangt. Der Hafen Heilbronn, Nummer drei im Lande und Nummer eins am Neckar, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 3,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, davon im dritten Vierteljahr mit 1,15 Millionen Tonnen fast punktgenau ein Drittel. Beim Hafen Kehl zeigt der Gesamtumschlag mit 2,6 Millionen Tonnen (2005: 2,8 Millionen) die gleiche Tendenz wie die Umschläge im dritten Quartal (2006: 850 000 Tonnen, 2005: 907 000 Tonnen). Ähnlich sieht es in Stuttgart aus, wo statt 890 000 Tonnen noch 760 000 Tonnen Güter umgeschlagen wurden. In Breisach dagegen verzeichnet die Hafenverwaltungen einen Zuwachs. Gingen in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres noch 571 000 Tonnen von und an Bord, so waren dies im laufenden Jahr bereits 594 00 Tonnen. Ähnlich sind die bis zum September in Plochingen registrierten Umschlagszahlen. Allerdings hatte man dort im gleichen Zeitraum des Vorjahres gut eine Million Tonnen schiffsseitig umgeschlagen. In Weil am Rhein, kurz vor der Schweizer Grenze, ist der Schiffsumschlag des dritten Quartals zwar von rund 180 000 Tonnen auf etwa 150 000 Tonnen zurückgegangen. Doch die Gesamtzahl für das bisherige Jahr stimmt hier optimistischer: Von gut 460 000 Tonnen stiegen die Umschläge auf 475 000 Tonnen. Auch am Main ist Baden-Württemberg mit einem Hafen vertreten: In Wertheim hat man im 3. Quartal knapp 20 000 Tonnen umgeschlagen, 2 000 Tonnen weniger als vor einem Jahr. Die bislang erwirtschaftetet Gesamtzahl liegt aber wie 2005 bei gut 57 000 Tonnen. hom